AKTIVEFRAU.CH
Das Leben aktiv geniessen

Intervalltraining für schnelle Resultate

aktivefrau intervalltrainin

Intervalltraining wird in vielen verschiedenen Sportarten angewendet, um die Leistungsfähigkeit der Sportler zu verbessern. Profis und Freizeitsportler profitieren gleichermassen von dieser abwechslungsreichen und hochwirksamen Trainingstechnik. Vor allem beim Lauftraining kann die Routine eigentlich nur mit einem gezielten Intervalltraining unterbrochen werden. Wer dreimal in der Woche eine Stunde läuft, kennt seine Strecken auswendig und läuft im immer gleichen Tempo fast schon meditativ vor sich hin. Mal läuft man ein paar hundert Meter mehr, mal etwas schneller oder langsamer, je nach Form. Aber im Grunde pendelt sich das Trainingsniveau irgendwann ein. Um den Körper im Lauftraining richtig zu fordern, muss etwas Abwechslung her.

Warum machen Profis Intervalltraining und warum ist es so wirksam?

Kanufahrer, Skispringer, Läufer, Schwimmer und Eisschnellläufer - sie alle, und viele mehr - vertrauen auf Intervalltraining, wenn es darum geht, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Das Erfolgsrezept beruht auf dem Wechsel zwischen intensiver Belastung und weniger intensiver Belastung. Einer der Vorteile ist, dass die Belastungsphasen verhältnismässig kurz ausfallen. Dadurch kann der Körper eine deutlich höhere Belastung ertragen, als bei einer kontinuierlichen Dauerbelastung. Die Entlastungsphasen erlauben den Muskeln, sich punktuell mehr anzustrengen. Das Intervalltraining spart Zeit, denn es steigert die Leistung der Muskeln in kürzerer Zeit als es bei Ausdauertraining der Fall ist. Trotzdem sollte man natürlich auch sein Ausdauertraining weiter betreiben. Durch die Intervallbelastung werden neue Impulse gesetzt und die Muskeln müssen sich anstrengen, um die punktuelle Belastung zu meistern. Dadurch werden sie angespornt und erhalten bei jedem Training wieder einen Reiz, der ihnen sagt, dass sie wachsen und mehr leisten müssen. Wer immer nur dasselbe Training absolviert, dem wird es zwar bald leichter fallen, aber er setzt keine neuen Reize und macht keine Fortschritte mehr.

Das Training abwechslungsreich gestalten

Intervalltraining muss nicht schmerzhaft und unangenehm sein. Diese Technik wird sowohl bei Profisportlern als auch in der Regeneration von Schlaganfallpatienten verwendet - jeder auf seinem Niveau und mit seinem besonderen Ziel. Bei einem Hobbyläufer bedeutet das Intervalltraining zu Beispiel, dass die herkömmliche 45-minütige Laufeinheit von einem kurzen aber intensiven Intervalltraining unterbrochen wird. Dabei kann man zum Beispiel kurze Sprints von nicht mehr als 100 Metern einbauen und diese so schnell es geht rennen. Diese werden von Abschnitten langsamen Laufens unterbrochen, damit die Muskeln sich zwischen der hohen Belastung erholen können. Die Intensität und die Intervalle kann jeder frei wählen. Sie sollten jedoch im Ganzen kontinuierlich gesteigert werden. Jedes Mal ein bisschen mehr. Zu Beginn des Trainings sollte nur eine der wöchentlichen drei Einheiten durch eine Intervalleinheit ersetzt werden. Es ist zudem wichtig, sich zu Anfang nicht zu überfordern. Ein bisschen Muskelkater ist ok, aber wenn man am nächsten Tag richtige Schmerzen hat, sollte man es lieber etwas langsamer angehen.

Bildquelle: AlexVan / pixabay.com

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn
AKTIVEFRAU.CH
Das Leben aktiv geniessen
FB aktivefrauGoogle aktivefrauTwitter aktivefrauRSS aktivefrauaktivefrau mail
Hinweis: Unsere Webseite nutzt Cookies um Ihnen einen besseren Service zu bieten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass wir Ihre Erlaubnis haben Cookies zu setzen. Informationen zum Einsatz von Cookies sowie unsere Datenschutzbestimmungen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und über unser Impressum.     Mehr Informationen    OK!