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Escrima - was ist das denn?

Escrima Frau Sport

In den vergangenen Jahren haben sich Kampfsportarten aus aller Welt grosser Beliebtheit erfreut. Längst sind nicht mehr nur Karate und Boxen bekannt, sondern es gibt Schulen für Wing Tsun, Taekwondo, Capoeira oder Kendo überall in Europa. Die Ursprünge des Escrima liegen auf den Philippinen, wo sich die Bevölkerung mit diesen Techniken bereits im 16. Jahrhundert gegen die Angreifer aus Spanien wehrte. Beim Escrima kommt ein Stock, manchmal auch zwei, zum Einsatz. Weiterentwickelt wurde diese Kampfkunst einerseits auf den Philippinen, aber auch in den USA und in England. Im Escrima geht es darum, dass jede Bewegung den maximalen Erfolg zeigt, ohne dabei zu viel Kraft zu kosten. Im Training wird natürlich dieser sehr ökonomische Ansatz mit einem allgemeinen Training in Richtung Fitness und Ausdauer kombiniert.

Escrima als Selbstverteidigung

Wenn Escrima zur Selbstverteidigung dienen soll, dann wird viel Wert gelegt auf möglichst einfache und effektive Bewegungsabläufe. Es werden Bewegungen trainiert, die in einer Gefahrensituation angewendet werden können und einen Gegner schnell und mit wenig Kraftaufwand entwaffnen oder unschädlich machen können. Hierbei macht der Körper keine unnötige oder akrobatische Bewegung. Es geht allein um Effizienz. Da man natürlich in einer gefährlichen Situation nicht seinen Stock dabei hat, den man sonst beim Sport verwendet, werden die Bewegungen und Übungen mit allen erdenklichen Alltagsgegenständen trainiert. Als "Waffe" kann eine Handtasche, ein Feuerzeug, ein Schirm oder auch eine zusammengerollte Zeitung sehr effizient eingesetzt werden. Es geht bei Escrima zur Selbstverteidigung genau darum, sich mit einfachen Mitteln aktiv und wirkungsvoll zur Wehr setzen zu können, was vor allem als Frau im Alltag sehr nützlich sein kann und grosses Selbstvertrauen vermittelt.

Escrima im Training

In einer normalen Trainingsstunde wird jedoch neben der Selbstverteidigung auch zu mindestens 50% Wert auf einen allgemeinen Trainingseffekt gelegt. In Partnerübungen lernt man die einzelnen Techniken und bewegt sich zwischendurch, so dass Kondition und Beweglichkeit in diesem Sport genauso entstehen wie bei anderen Kampfsportarten. Die Trainer führen Übungen mit einem Stock vor, die alle nachmachen. Dabei kämpft man entweder gegen die Luft oder auch gegeneinander, indem man die Stöcke in einem gewissen Rhythmus gegeneinander schlägt, bis diese Bewegungsabläufe in Fleisch und Blut übergehen. Eine zweite Stufe des Trainings sind Übungen mit zwei Stöcken. Die Stöcke sind nicht schwer, da sie aus bruchsicherem Bambus hergestellt werden. Auch als Frau von geringer Körpergrösse ist es kein Problem, die Übungen mit dem etwa 60cm langen Stock auszuführen.

Aktiv und selbstsicher mit Escrima

Das Training des Escrima zeigt verschiedene Effekte. Einerseits entwickelt man sehr bald ein Gefühl für den Stock und den Umgang mit dieser Waffe. Die Bewegungen werden leichter und fliessend und sehen bald sogar sehr elegant aus. Das Koordinationsvermögen vom gesamten Körper sowie die Hand-Augen-Koordination verbessern sich. Ausserdem vermittelt das Einüben von Verteidigungstechniken ein Selbstbewusstsein, das vor allem einer Frau in einer brenzligen Situation den Mut verleiht, sich zu wehren. Oft ist schon die Tatsache, dass eine Frau laut widerspricht und sich verteidigungsbereit zeigt für einen potentiellen Gegner ein Grund, sich zurückzuziehen, weil er wider Erwarten kein verängstigtes Opfer, sondern eine selbstbewusste Frau antrifft, die ihn laut und verständlich in seine Grenzen weist. Dieses Verhalten muss jedoch trainiert werden.

Bildquelle: www.ju-sports.de

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