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Parkour - der Trend aus Frankreich

Parkour Frauen

Parkour ist die Bezeichnung für einen neuen Trendsport, der diesmal nicht aus den USA sondern aus dem Nachbarland Frankreich kommt und Europa im Sturm erobert. In einigen französischen Spielfilmen haben sich die Helden auf der Leinwand schon auf kreative und akrobatische Weise durch die Grossstadt geschlagen. Nun kann man ihnen nacheifern und Parkour als Sport betreiben. Die Sportler werden als Traceure bezeichnet.

Ein Trend entsteht und ist auf Siegeskurs

Schon vor 30 Jahren begann die Geschichte des Parkour. Im Norden von Frankreich hat der Ex-Soldat David Belle gemeinsam mit seinem Sohn nach Wegen gesucht, die nicht auf den Landkarten verzeichnet sind. Die beiden gingen querfeldein, allerdings nicht nur auf den Feldern und in den Wäldern, sondern auch in der Stadt. Seine Art, sich über Wände, Zäune und Hindernisse im urbanen Dschungel hinweg zu bewegen wurde dann für seine Freunde zur Herausfoderung und fand nach und nach immer mehr Fans. So kann ein Trendsport entstehen.

Die Jugend der französischen Grossstädte verehrt David Belle und eifert um die Wette. Und mittlerweile gibt es auch in anderen europäischen Ländern hunderte von Traceuren. Besonderen Aufschwung erhielt die Szene durch den Kultfilm Banlieue 13 von Luc Besson, in dem Jugendliche aus einem der benachteiligten Viertel des zukünftigen Paris in Bedrängnis geraten und in die Kriminalität abrutschen. Schliesslich hat Madonna in ihrem Musikvideo zu dem Hit "Hung up" Traceure zu ihren Rhythmen laufen lassen.

Mehr als eine Modeerscheinung

Parkour hat sich zu mehr entwickelt, als dem blossen Nacheifern von Filmhelden, das ein paar Jugendliche unterhaltsam finden. Parkour ist eine ernst zu nehmende Sportart, bei der es darum geht, ohne Hilfsmittel in Stadt und auch in der Natur sich einen Weg zu bahnen. Die Traceure, die schon länger dabei sind, legen ausser der blossen Überwindung der Hindernisse auch grossen Wert auf Eleganz und fliessende Bewegungen. Dabei ist die Art und Weise, wie jemand ein bestimmtes Hindernis überwindet voll und ganz seiner Fantasie überlassen. Nichts ist falsch oder verboten.

Kreativität spielt eine Rolle, weshalb Parkour manchmal auch als Kunstsportart bezeichnet wird. Um sich auf dieses Abenteuer einzulassen braucht man im Grunde nichts bis auf bequeme Kleidung und Sportschuhe, in denen man gut laufen und klettern kann. Man kann Parkour auch im Grunde überall machen, denn was das Gelände angeht, so gibt es keine Kriterien. In einer vertrauten Umgebung wie zum Beispiel dem eigenen Wohnviertel lernt man diese auf neue Weise kennen.

In Wäldern und auf Feldern erlebt man diese Umgebung intensiver als bei einem Spaziergang, bei dem man auf den herkömmlichen Wegen bleibt. Fragt man die Profis, so geht es nicht um Wagemut, sondern darum, kreativ Hindernisse zu meistern. Die Könner gehen bei ihren teils waghalsig wirkenden Bewegungen kein Risiko ein und meistern ihre Wege mit Ideen und Spontaneität.

Bildquelle: stokpic / pixabay.com

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