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Ekzeme an den Händen behandeln

Ekzem Haende Frau

Nicht in jedem Fall finden Hautärzte die Ursachen für Handekzeme. In der Regel bringen aber adäquate Hautpflege und eine konsequente Therapie Linderung und Heilung. Die Haut der Hände wird besonders beansprucht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Körperteilen sind die Hände eigentlich immer an der Luft, sie kommen mit allen möglichen Materialien in Berührung und sie werden jeden Tag schutzlos und häufig benutzt. Meist wird man sich ihrer Bedeutung erst bewusst, wenn ein Problem wie zum Beispiel eine Rötung, Bläschen, Schuppen oder Risse auftreten.

Cremes mit und ohne Kortison

Die Diagnose bei solchen Hautproblemen lautet nicht selten Handekzem. Zunächst muss die Entzündung unter Kontrolle gebracht werden, um zu verhindern, dass das Ekzem chronisch wird. Je nachdem wie stark die Erkrankung vorangeschritten ist, kann die Schädigung und Beeinträchtigung sogar so weit gehen, dass es zu einer Berufsunfähigkeit kommt. Doch ehe es soweit ist, gibt es Methoden, um Handekzeme zu behandeln. Obwohl sich die Ursachen nicht immer klar definieren lassen, unterscheiden Mediziner verschiedene Arten von Ekzemen. Sie können die Folge einer Allergie sein.

Eine Nickelallergie äussert sich häufig in Form von Handekzemen. Die Betroffenen sollten schnell aufhören zu Rauchen und eine nickelarme Diät befolgen. Auch der Kontakt mit Chemikalien kann zu Handekzemen führen. Das müssen nicht unbedingt hochgiftige Stoffe sein, schon Reinigungsmittel und handelsübliche Spülmittel können Reaktionen auslösen, sogar dann, wenn man über Jahre hinweg mit einem Mittel problemlos hantiert hat, kann es der Grund für die Entzündung sein.

Behandlung mit Kortison

In den meisten Fällen wird zunächst eine Behandlung mit einer kortisonhaltigen Creme gestartet. Diese Creme sorgt dafür, dass die akute Entzündung abklingt. Danach wird sie so schnell wie möglich abgesetzt, denn Kortison schadet der Haut bei längerfristiger Anwendung. Nun gilt es, die Haut so weit es geht zu schonen, um ein erneutes Ausbrechen der Erkrankung zu verhindern. Durch die Entzündung und das Kortison hat die Haut der Hände grosse Teile ihrer Widerstandsfähigkeit eingebüsst und muss entsprechend sorgsam behandelt werden. Zum Waschen sollte man nur Seifen ohne Parfüm und milde Tenside benutzen. Zudem ist eine konsequente Behandlung mit rückfettender Creme wichtig. Handcremes mit einem hohen Anteil an Lipiden (30 bis 40 Prozent) sind zu empfehlen. Diese unterstützen die Regeneration.

Bei Kontakt mit Reizstoffen, wie Reinigern und Waschmitteln sollte man entweder Handschuhe tragen oder eine schützende Creme auftragen. Am besten vermeidet man natürlich den Kontakt mit diesen Stoffen ganz. Enorm wichtig ist es, auf keinen Fall zu kratzen, wenn die Ekzeme oder die Haut jucken. Ringe und Armreifen - egal aus welchem Material sie bestehen - lässt man am besten weg. Schmuck kann Nickel und alle möglichen anderen Metalle enthalten, die der Haut eine ungeahnte Reaktion entlocken, vor allem eine Haut, die durch den Kontakt mit anderen Reizstoffen und durch die Behandlung mit Kortison schon geschwächt ist.

Bildquelle: kaboompics / pixabay.com

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