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Strategien gegen die Zucker "Sucht"

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Zucker kann ebenso wie Koffein, Tabak oder Alkohol süchtig machen. Viele Menschen werden sich ihrer Abhängigkeit von Zucker überhaupt nicht bewusst, weil Zucker einfach jeden Tag in rauen Mengen auf dem normalen Speiseplan steht und sie daher nicht bemerken, dass sie ihn körperlich brauchen. Die Lust auf Süßigkeiten wird nicht erst dann gefährlich, wenn die Betroffenen stark an Gewicht zunehmen. Zu viel Zucker schadet auch den Organen, dem Immunsystem und den chemischen Prozessen im Körper. Manchen Menschen fällt es etwas leichter, auf Zucker zu verzichten, während andere ihren Heisshungerattacken quasi wehrlos ausgeliefert sind. Das hat unter anderem auch genetische Gründe. Was kannst Du gegen die Zuckersucht tun?

Der Heisshunger auf Süsses

Du erlebst regelmässig regelrechte Heisshungerattacken, und verspürst so eine starke Lust auf Süsses, dass Du nicht widerstehen kannst? Dann liegt das unter anderem daran, dass dein Körper auf Glückshormone aus ist. Essen und vor allem süss schmeckende Nahrungsmittel sorgen für die Ausschüttung von Dopamin im Körper. Dieses ist für Glücksgefühle verantwortlich. Bei jedem Menschen ist dieses Gefühl unterschiedlich stark ausgeprägt. Das Widerstehen ist oft unheimlich schwer. Aber jeder kann trotzdem etwas dagegen tun, beziehungsweise den Körper austricksen.

Tricks gegen das Zuckerverlangen

Eine wichtige Massnahme ist die Regulierung des Blutzuckerspiegels. Ist dieser den ganzen Tag über auf einem mehr oder weniger konstanten Level, entstehen keine Heisshungerattacken. Du kannst den Blutzuckerspiegel konstanter halten, indem Du Lebensmittel isst, die sehr lange im Verdauungstrakt bleiben und den Darm über eine lange Zeit hin beschäftigen. Dazu gehören zum Beispiel Vollkornprodukte. Damit überbrückst Du locker 3-4 Stunden zwischen den Mahlzeiten, ohne dass ein starkes Hunger- oder Lustgefühl aufkommt. Proteine sind ebenfalls wichtig. Sie sättigen auf lange Sicht, weil sie wie die Vollkornprodukte langsam verdaut werden. Besonders die Proteine in Hülsenfrüchten, Milchprodukten, Getreide und Pilzen enthalten zudem sättigend wirkende Aminosäuren wie Tryptophan und Tyrosin. Diese signalisieren dem Gehirn, dass aktuell noch kein Hungergefühl entstehen muss.

Aller Anfang ist schwer, so auch der in ein Leben mit weniger Zucker

Stelle dich darauf ein, dass die ersten paar Tage, in denen Du weniger Zucker essen willst, manchmal hart sein können. Du erleichterst dir die Aufgabe, indem Du auch auf Süßstoffe verzichtest. Achte in dieser Zeit vor allem darauf, ausreichend zu schlafen und Stress aus dem Weg zu gehen. Schlafmangel und psychische Belastungen machen den Verzicht auf Zucker nur schwieriger. Als zusätzlichen Tipp ist noch der Aspekt Bewegung anzuführen. Der Körper produziert bei Sport oder einfach bei körperlicher Betätigung wie zum Beispiel beim Spazierengehen Botenstoffe, die das Gehirn dazu veranlassen, Hunger und das Verlangen nach Zucker auf später zu verschieben. Durch Bewegung wird der Stoffwechsel angekurbelt und bei dauerhafter sportlicher Betätigung auch nachhaltig umgestellt, was dazu führt, dass Du weniger Zucker brauchst.

Bildquelle: Humusak / pixabay.com

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