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Wie beeinflusst essen den Schlaf?

Essen Schlafen

Wenn es um die Ernährung geht, so ist nicht nur die Frage, was und wie viel man isst, von Bedeutung, sondern bis zu einem gewissen Grad auch die Frage, wann man isst. Nahrungsaufnahme zieht im Körper eine ganze Reihe von verschiedenen Reaktionen nach sich und Der Akt der Verdauung braucht Energie. Erholsamer Schlaf ist für den Körper und sein optimales Funktionieren ebenfalls sehr wichtig. Da Zusammenhänge zwischen Ernährung und Schlafverhalten bestehen, sollte man darauf achten, dass das eine nicht vom anderen negativ beeinflusst wird.

"Ein voller Bauch studiert nicht gern"

Dieses Sprichwort ist eine alte Redensart, an der abzulesen ist, dass es einen Zusammenhang zwischen Essen und Schlafen gibt. Wie meistens ist an diesen volkstümlichen Redensarten etwas Wahres dran. Viele Menschen fühlen sich nach einem üppigen Mahl müde und erschöpft - und wollen dann weder studieren noch sich bewegen. Das hängt vornehmlich damit zusammen, dass der Körper seine Energie nach einem kalorienreichen Mahl für die Verdauung verwendet. Die wissenschaftliche Erklärung für die Mittagsmüdigkeit nach dem Essen ist ein Hormon namens Orexin. Dieses ist zwar noch wenig erforscht, aber es wirkt auf den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen.

Orexin (es gibt ein Orexin A und B) teilt ausserdem dem Körper mit, ob er satt ist oder Hunger hat. Ist viel Orexin im Blut vorhanden, verspürt man Hunger. Wenig Orexin bedeutet dem Körper, dass er satt ist, es macht aber gleichzeitig auch müde. Der Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Schlaf ist also vereinfacht folgender: Ein hungriger Körper bleibt wach, ein satter Körper wird müde.

Noch wenig erforscht

Ansonsten sind die Wechselwirkungen zwischen Schlaf und Ernährung noch wenig erforscht. Dazu kommt, dass die Menschen sehr individuell auf verschiedene Nahrungsmittel reagieren, während die einen wunderbar einschlafen, nachdem sie ein riesiges Steak mit Sauerkraut verzehrt haben, kämpfen andere nach einer üppigen Mahlzeit am Abend damit, überhaupt zur Ruhe zu kommen. Die persönliche Komponente ist also wichtig. Aber generell wird eine ausgewogene und nicht zu fettige oder schwere Ernährung vor allem am Abend und für die Menschen, die Einschlafschwierigkeiten haben, empfohlen.

Generell sorgt eine fetthaltige Mahlzeit eher dafür, dass man Probleme mit dem Einschlafen hat. Ein kleiner Snack hingegen kann die vorher beschriebene Wirkung haben, Müdigkeit zu erzeugen und beim Einschlafen helfen. Das muss jeder für sich selbst ausprobieren. Kohlenhydraten wird eine positive Wirkung auf den Einschlafprozess zugeschrieben. Sie sorgen am schnellsten dafür, dass das Gehirn die Orexinherstellung einstellt. Bei Milchprodukten dauert dieser hormonelle Prozess in der Regel länger. Zwar gilt heisse Milch mit Honig als ein Einschlafmittel, aber Experten glauben, dass es sich dabei um einen psychologischen oder rituellen Effekt handelt.

Bleibt zu bemerken, dass Alkoholkonsum eine negative Auswirkung auf die Intensität des Schlafes hat. Man schläft zwar unter Umständen schnell ein, der Schlaf ist aber meist nicht so erholsam, weil die Organe des Körpers damit beschäftigt sind, den Alkohol abzubauen.

Bildquelle: Dora Pete / freeimages.com

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