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Ist zu viel Salz wirklich ungesund?

Salz ungesund

Das sprichwörtliche Salz in der Suppe darf an keinem Gericht fehlen. Salz ist lebenswichtig für den menschlichen Organismus und ohne es kann der Mensch nicht leben. Die Nervenzellen benötigen Salz, um ihre Impulse auszusenden. Auch der Blutdruck kann nur mit Hilfe von Natrium aufrecht erhalten werden.

Allerdings ist es mit dem Salz wie mit den meisten anderen Dingen: zu viel ist auch ungesund. Den goldenen Mittelweg zu finden ist wie immer nicht einfach. Leider neigt die Industrie dazu, vor allem an Fertiggerichte und Snacks recht viel Salz zu mischen und so gewöhnt sich der Gaumen nach und nach an immer grössere Mengen von Salz. In der Folge schmecken viele Dinge bald fader als vorher.

Wie viel Salz braucht der Mensch?

Einige Naturvölker nehmen sogar weniger als ein Gramm Salz am Tag zu sich. Das reicht also auch aus. Hier in Europa sind die Mengen Salz, die wir durchschnittlich zu uns nehmen deutlich höher. Das variiert auch zwischen Männern und Frauen. Männer essen im Schnitt neun Gramm, Frauen zwischen sechs und sieben Gramm täglich. Damit liegen die meisten Menschen über der von Medizinern als gesund empfohlenen Dosis, die bei maximal sechs Gramm liegt. Wer zu viel Salz zu sich nimmt, erhöht damit das Risiko für erhöhten Blutdruck. Hoher Blutdruck ist in Europa für viele Herz- und Kreislaufkrankheiten verantwortlich und diese wiederum können tödlich enden.

Ärzte weisen darauf hin, dass zu viel Salz die Stabilität von Knochen schwächen. Wer viel Salz zu sich nimmt, der scheidet dadurch mehr Kalzium aus und das ist vor allem für Menschen gefährlich, die ohnehin schon zu Knochenproblemen neigen. Wer Osteoporose hat oder dahingehend vorbelastet ist, sollte auf seinen Salzverbrauch achten. Nicht erwiesen aber vermutet wird ein Zusammenhang zwischen hohem Salzkonsum und Rheuma und Autoimmunerkrankungen. Das grösste Risiko von viel Salz ist jedoch der hohe Blutdruck, der viele negative Auswirkungen nach sich ziehen kann.

Wo sich das Salz versteckt

Wer selbst kocht, der ist sich stets bewusst, wie viel Salz er an seine Mahlzeiten tut. Sechs Gramm entsprechen etwa einem Teelöffel. Diesen muss man dann auf das Frühstück, das Mittagessen und das Abendessen verteilen. Im Grunde ist das kein Problem und man kommt mit dieser Salzmenge aus, auch ohne auf Geschmack zu verzichten. Allerdings steckt in so vielen Fertiggerichten und Snacks eine Menge Salz drin, die man nicht auf Anhieb sieht und auf die man kaum Einfluss hat. Eine Tiefkühlpizza, eine Tüte Chips oder auch Käse und Brot enthalten Salz. Wurstwaren, Räucherfleisch und eingelegter Fisch sowie eingemachte Gurken und Antipasti enthalten teils sehr viel Salz.

In den meisten industriell gefertigten Lebensmitteln wird sehr viel Salz zugegeben, einfach um den Geschmack zu verbessern. Oft sind die Angaben auf der Packung auch etwas verwirrend. Wer den Salzgehalt ermitteln will, der muss den meist angegebenen Natriumgehalt mit 2,5 malnehmen, um den Salzgehalt zu errechnen. Allgemein kann man davon ausgehen, dass Fertiggerichte und industrielle Snacks nicht zu gesunder Ernährung passen und daher nur hin und wieder auf dem Speiseplan auftauchen sollten. Wer also allgemein ein wenig auf eine gesunde Ernährung achtet, der wird auch mit dem Salz einen guten Weg finden können.

Bildquelle: Ben_Kerckx / pixabay.com

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