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Meditation als Ausgleich

Meditation als Ausgleich

Das Konzept der Meditation stammt aus Asien, ist aber im Grunde in vielen Kulturen in ähnlicher Weise auch vorhanden. Nur haben die Asiaten die Meditation zu einer Kunstform erhoben und sich auch wissenschaftlich eingehend damit befasst. Meditation kann dabei behilflich sein, Stress abzubauen, Schmerzen besser zu ertragen oder auch einfach dabei, ruhiger und gelassener zu werden. Vor allem im heutigen stressgebeutelten Europa und in seiner intensiven und fordernden Arbeitswelt ist das Ziel, zu Ruhe und Gelassenheit zu finden, ein Traum vieler Menschen. Dazu musst Du das Phänomen der Meditation aber zunächst verstehen und dann versuchen, es umzusetzen. Meditation, die einen Ausgleich zum Alltag bieten soll, ist nämlich kein Sport und auch viel mehr als einfaches Ausruhen.

Meditation: alles loslassen und an nichts denken

Nicht jede Frau ist für das Konzept der Meditation zugänglich. Es lohnt sich aber, es einmal auszuprobieren, denn eine bessere Methode, um einen Ausgleich zu erzielen und die Balance zwischen Geist und Körper wieder herzustellen gibt es fast nicht. Zunächst einmal ist es wie auch beim Sport: eine einmalige Sitzung hilft nicht weiter. Um Ergebnisse zu erzielen, musst Du regelmässig meditieren. Das schwierige am Meditieren ist es, sich ganz darauf einzulassen. Ziel der Meditation ist es, an nichts zu denken.

Das klingt fast unmöglich. Es gibt aber verschiedene Techniken, wie zum Beispiel die starre Konzentration auf eine Kerzenflamme oder auf den eigenen Atemrhythmus. Manchen Menschen hilft es, dabei Vogelgezwitscher, Wasserrauschen oder andere monotone Geräusche zu hören. Andere summen eine Art Mantra vor sich hin, um alle Gedanken aus ihrem Kopf zu verbannen. Jeder muss für sich selbst ausprobieren, was funktionieren kann. Anfänger müssen vor allem darauf achten, beim meditieren nicht einzuschlafen, denn das ist nicht der Sinn der Entspannungsübung.

Der Körper reagiert

Durch die Meditation verlangsamen sich die Körperfunktionen. Das Herz schlägt langsamer und auch der Blutdruck wird geringer. Der vollkommen entspannte Körper, der keinerlei Bewegung ausser der Atmung durchführt, schüttet weniger Hormone aus und so sinkt zum Beispiel auch die Menge an Adrenalin im Blut. Die Spannung in den Muskeln verringert sich und das hat positive Auswirkungen auf den Körper. Langfristig kann Meditation dazu führen, dass die beiden Gehirnhälften besser zusammen arbeiten und dass Entzündungen im Körper zurückgehen. Erfahrene Lehrer warnen Davor, die Erwartungen vor allem zu Anfang zu hoch zu stecken.

Wer die Meditation richtig angeht und es wirklich schafft, seinen Körper in einen Zustand totaler Entspannung zu versetzen, der wird bald nachhaltig feststellen, dass dies auch Auswirkungen zeigt. Eine grosse Rolle spielt auch die geistige oder emotionale Komponente. Wer sich auf Ruhe und Leere konzentrieren kann, der wird auch in stressigen Situationen eher dazu neigen, nicht in Hektik und Panik zu verfallen, sondern einfach tief durchzuatmen und dann durchdacht zu reagieren.

Die esotherische Komponente

In vielen Foren ist davon zu lesen, dass richtig ausgeführte Meditation die Selbstheilungskräfte aktivieren, die innere Balance herstellen und sogar Krankheiten heilen kann. Wer einfach nur nach einem Ausgleich zu seinem anstrengenden Alltag sucht und eine Alternative zu Sport sucht, der kann Meditation auch einfach als eine Art Entspannungstherapie sehen, ohne gleich von esotherischen Erfolgen zu träumen.

Bildquelle: sapphire_penguin / pixabay.com

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