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Karate für Körper und Geist

Karate Frau

Karate ist eine asiatische Kampfkunst, genauer gesagt aus Japan. Wie andere Kampfsportarten auch vereinigt Karate nicht nur Schnelligkeit, Gelenkigkeit, Präzision und Kraft, sondern hat auch eine spirituelle Komponente. Die japanische Kampfkunst beruht auf einer Philosophie, die schon einige tausend Jahre alt ist und zum Ziel hat, Körper und Geist in perfekter Harmonie zu verbinden und so sein volles Potential zu entfalten. Während in Japan schon kleine Kinder mit den Techniken des Karate aufwachsen und sich so schon in der Jugend in Körperbeherrschung, Balance und Ausdauer trainieren, ist es nie zu spät, mit diesem umfassenden und vielseitigen Training zu beginnen. Karate ist auch dann gut für den Körper, die Selbstbehauptung und die Balance im Innern, wenn man nicht in der Lage ist, einen Spagat zu machen.

Karate als Breitensport für Balance und Ausgewogenheit

Das Karate, das man aus dem Kinosaal und aus Kampffilmen kennt, hat nur wenig mit dem normalen Training zu tun. Natürlich kann man diesen eleganten Kampfsport auch als Leistungssport betreiben. Hier gibt es zwei Arten des Wettkampfes: Den Zweikampf im Ring und die Formenschule, in der sogenannte Kata-Übungen vorgeführt werden. Das sind Kampfübungen, die in Form einer Choreographie zur Perfektion gebracht werden und die von Punktrichtern bewertet werden. Das wöchentliche Karate-Training ist aber auch einfach so, ohne Wettkampfambitionen eine Bereicherung für das Leben. Die Selbstverteidigung spielt eine wichtige Rolle. Das Selbstbewusstsein wird geschult und gestärkt. Fitness, Gelenkigkeit und Ausdauer werden verbessert und natürlich auch die Kraft trainiert. Bei einem durchschnittlichen Karate-Training kann man ebenso viele Kalorien verbrennen wie beim Joggen und es macht einfach Spass von Zeit zu Zeit mal gegen einen Boxsack zu treten oder zu boxen, um sich ein wenig auszupowern.

Karate: Der Weg der leeren Hand

Der Begriff Karate bedeutet soviel wie leere Hand. Das kommt daher, dass Karate dazu entwickelt wurde, um sich auch ohne Waffen oder andere Gegenstände zur Wehr zu setzen. Das tolle am Karate ist, dass nahezu alle Muskeln am Körper trainiert werden. Beide Beine und beide Arme werden beansprucht und es entsteht keine einseitige Belastung wie zum Beispiel beim Tennis oder Fussball, wo immer ein Arm oder eine Hand die "bessere" ist. Die Intensität der Beanspruchung im Training kann jeder Trainierende für sich selbst festlegen. Vor allem in der Formenschule spielen neben der Bewegung und dem Sport auch die aktive Entspannung, die Konzentration und die Balance im Körper eine grosse Rolle. Der Gleichgewichtssinn wird durch viele verschiedene Übungen trainiert. Man braucht ihn sowohl bei der Selbstverteidigung als auch im Kampf, wenn es darum geht einen sicheren Stand zu haben oder einen komplizierten Drehkick gezielt zu platzieren. Deshalb sind Balanceübungen in jedem Karate-Training ein wichtiger Bestandteil.

Mentale Aspekte des Karate

Als einen der ersten Grundsätze lernen alle Schüler des Karate wie auch aller anderen asiatischen Kampfkünste, dass der Kampf immer nur der letzte Ausweg ist und nur zur Verteidigung und als Sport ausgeübt werden darf. Aggressionen werden im Training abgebaut und das Selbstbewusstsein, dass der Trainierende mit den Jahren aufbaut, hilft ihm dabei auch in brenzligen Situationen die Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu geraten.

Bildquelle: ionasnicolae / pixabay.com

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